Mladá Fronta DNES vom 26. Juni 2009.
In der Nacht zum 24. Juni ist die Tschechische Republik erneut von Überschwemmungen heimgesucht worden. Diese "blitzartige Katastophe", titelt Mladá Fronta DNES, habe alles mitgerissen, was ihr im Weg stand, und zwölf Menschen getötet. Einige Minuten hätten gereicht, damit die kleinen Bäche im Norden von Mähren sich in reißende Ströme verwandelten. Eine vier Meter hohe Welle habe die Stadt Životic u Nového Jičína durchquert. Experten stellen fest, dass das Zeitalter der "Jahrhundertüberschwemmungen" vorbei sei, da derart Katastrophen sich in den letzten Jahren gehäuft hätten. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass Überschwemmungen immer häufiger auftreten, an unbestimmtem Ort und zu unbestimmter Zeit", warnt einer von ihnen in DNES.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.