De Standaard, 11. November 2010
„Ein belgisches Unternehmen exportierte Uran in den Iran“, titelt De Standaard. Die Tageszeitung enthüllt, dass Beschwerden gegen zwei (nicht genannte) Unternehmen eingereicht wurden, die ohne die erforderlichen Genehmigungen abgereichertes Uran und Zirkonium in den Iran exportierten, während dieser doch seit letztem Juni verstärkten internationalen Sanktionen unterliegt. Abgereichertes Uran kann für die Beschichtung von Kernwaffen verwendet werden, Zirkonium wird in Atomkraftanlagen eingesetzt und kann zur Herstellung von konventionellen Bomben dienen. Die Affäre ist für die belgische Regierung insofern besonders peinlich, da Belgien derzeit den Vorsitz der Europäischen Union führt, wie De Standaard betont.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.