Erstmals seit der Euro-Einführung in Portugal überschritt die Rendite der portugiesischen Staatsanleihen auf 10 Jahre am 9. November die 7 Prozent, berichtet i. Im Gegensatz zur jüngsten Aussage des Finanzministers, dass 7 % zu einer Rettungsaktion des IWF führen würden, versicherte Wirtschaftsminister Vieira da Silva dem Parlament, dass „es keine magische Zahl gebe, die das Eingreifen internationaler Organisationen nach sich ziehe“, schreibt Diário Económico. Das Wirtschaftsblatt berichtet, dass Portugal heute nervös an die Märkte zurückgekehrt ist und 750 bis 1250 Millionen Euro Schulden abgestoßen hat. Schließlich hatten Finanzexperten vorhergesagt, dass die Europäische Zentralbank sich aus dem Aufkauf portugiesischer Schulden zurückziehen könnte, um den Druck auf das krisengebeutelte Land zu lindern. „Die EZB wird 2011 schlicht nicht in der Lage sein, alle nötigen Papiere aufzukaufen“, erklärte ein Experte. „In der ersten Jahreshälfte wird Portugal ungefähr 25 Milliarden Euro Schulden abstoßen müssen. Wenn sich dann keine Investoren finden, wird es der EZB unmöglich sein, diesen Kraftakt allein zu meistern.“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.