Timpul, 9. November 2010
„Rumänien und Moldau haben Grenzabkommen unterzeichnet“, titelt Timpul. Am Vortag wurde in Bukarest der Vertrag zwischen den beiden Ländern unterzeichnet. Seit neunzehn Jahren, – seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion – musste auf dieses Abkommen gewartet werden, schreibt die moldauische Tageszeitung. Timpul fügt hinzu, dass Kanzlerin Angela Merkel den Vertrag als „einen Schritt in die richtige Richtung“ bei der Lösung des Konflikts zwischen der Republik Moldau und Transnistrien bezeichnet habe, vor allem hinsichtlich einer künftigen EU-Erweiterung in den Westbalkan.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.