Am Tag nach dem Staatsbegräbnis des „Hofpoeten“ Nicolae Ceausescus erklärt România liberă, wie Adrian Păunescu zu einem Helden werden konnte, und erzählt von der Kontroverse um den am 5. November im Alter von 67 Jahren verstorbenen Künstler. Der hochproduktive Poet (über 50 Werke) hatte den „Cenaclul Flacăra“ (Flammen-Kreis) gegründet, der zu den wichtigsten sozialen und künstlerischen Bewegungen der kommunistischen Ära zählt und die rumänische Jugend der 1970er und 1980er Jahre prägte. Während der Revolution von 1989 wurde er verstoßen, erinnert das Blatt. 1996 ließ er sich als Kandidat der sozialistischen Arbeiterpartei für die Präsidentschaftswahlen aufstellen. „Für den einfachen Mann ist er wie ein Held“, berichtet România liberă. Dabei „stellen die Intellektuellen seinen menschlichen und literarischen Wert infrage“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.