„Das Sparpaket wird wieder aufgeschnürt“, titelt Die Presse, nachdem die österreichische Regierung gestern ankündigte, „Änderungen in der Begutachtungsphase“ des Budgets nicht ausschließen zu wollen. Der Haushalt wurde wegen der Wahlen in der Steiermark und in Wien spät vorgestellt und gilt als sozial ungerecht und politisch unausgegoren. In Folge von Protesten sind nunmehr Pläne wie eine Kürzung der Familienbeihilfe für Studenten, oder die Erhöhung der Mineralöl- oder die Bankensteuer wieder auf dem Tisch – zur Neuverhandlung. Nun kämen die Forderungen von allen Seiten, schreibt die Wiener Tageszeitung und zitiert die Kirchen, die Gewerkschaften und die Studenten. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) lasse sich auf einen „Basar nach dem Budget“ ein und setze damit die Sparziele aufs Spiel, bedauert die Presse.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.