Laut des Jahresberichts der EU-Grundrechteagentur (FRA) ist zwischen 2006 und 2007 die Zahl der dokumentierten Beschwerden wegen rassistischer Übergriffe in Österreich um 79,5 Prozent gestiegen, die Zahl der antisemitischen um 87,5 Prozent, berichtet Die Presse. "Trotz dieser dramatischen Steigerung will der Direktor der Agentur, Morten Kjaerum, Österreich nicht an den Pranger stellen. Denn die so stark wachsende Zahl an Übergriffen könnte seiner Ansicht nach auch mit einer besseren Dokumentation der Fälle und mit einer höheren Sensibilität bei den verantwortlichen Stellen zusammenhängen." Vier weitere Länder verzeichnen Zuwächse bei den Gewalttaten: Polen, Irland, Schweden und Großbritannien. In erster Linie sind vor allem Roma und afrikanische Einwanderer Opfer der Gewalt. Musterschüler ist Dänemark: Hier ist die Gewalt um 63,5 Prozent zurückgegangen.
Rassismus
Gewalt in Österreich steigt
25. Juni 2009
Presseurop
Die Presse
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.