„Batasuna appelliert an die ETA und fordert das ‚bedingungslose Einstellen‘ der Gewalttaten“ titelt El País. Fast zwei Monate nach der Erklärung der baskischen Terrorgruppe vom 5. September, in der sie zweideutig das „Ende offensiver Aktionen“ bekanntgab, fordert der gesetzlich verbotene politische Flügel dringend einen „einseitigen, dauerhaften und von der internationalen Gemeinschaft überprüfbaren“ Waffenstillstand. Batasuna ist sehr daran interessiert, für die im Mai 2011 anstehenden Kommunal- und Regionalwahlen eigene Kandidaten aufzustellen. Ohne einen bedingungslosen Waffenstillstand „wäre dieser Versuch zum Scheitern verurteilt, weil sich das Innenministerium und die Gerichte dagegen stellen würden“, erklärt das Madrider Blatt. „Diese Erklärung steht für eine bedeutende Veränderung im Denken der baskischen Nationalisten.“ Wie El País berichtet, „lehnen mehr und mehr Menschen die Gewalt ab“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.