„Nacht der Kämpfe“ in Terzigno, titelt Corriere della Sera, nachdem die Polizei eine Demonstration der Bewohner gegen die geplante Mülldeponie in der kleinen Ortschaft am Fuße des Vesuvs auflöste. Die Mülldeponie soll die Abfälle aufnehmen, die sich im nahen Neapel seit Tagen anhäufen. Die Behörden fürchten ein Müllchaos wie vor zwei Jahren, die Bewohner von Terzigno Auswirkungen der Deponie auf die Umwelt, vor allem seitdem es am 20. Oktober in der nahegelegenen Mülldeponie von Boscoreale zu Ausschreitungen und Vandalismus gekommen ist. In der Provinz Neapel, schreibt der Corriere, ist die Müllbeseitigung zum größten Teil in der Hand der organisierten Kriminalität. Sie betreibe illegale Deponien und nutze den Bürgerprotest für ihre eigenen Interessen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.