„Erster Mord im polnisch-polnischen Krieg“, titelt Polska The Times zum Tod des 62jährigen Assistent der Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Marek Rosiak war gestern in Łódź erschossen und ein weiterer Mann schwer verletzt worden. Der Täter – ein ehemaliger Taxifahrer, den die Polizei sogleich festnahm, bekannte sich zu seinem Hass gegenüber der Partei und gab zu, den Parteivorsitzenden Jarosław Kaczyński umbringen zu wollen. „Das ist das tragische Ergebnis der politischen Konflikte“, bedauert die Tageszeitung im Ton des „es musste ja so kommen. Die Lügen-, Hass- und Aggressions-Spielchen nehmen nicht einfach ein Ende, sobald man den Fernseher ausschaltet, oder das Partei-Treffen vorbei ist. Sie laufen weiter und schreien nach Opfern“. Während Jarosław Kaczyński daran festhält, dass die „hassvoll geführte Hetz-Kampagne gegen die PiS” diesen Mord ausgelöst hat, betont Regierungschef Donald Tusk, dass es höchste Zeit sei, dass ein jeder Pole wieder ‘nüchtern’ wird.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.