„Das Mittwochs-Beil“, titelt The Independent am Tag, an dem Schatzkanzler George Osborne sein 83 Milliarden Pfund (93 Milliarden Euro) schweres Sparpaket enthüllt. Und auch wenn die Regierung betont, dass er „hart aber fair“ sei: Für Großbritannien ist und bleibt es der drakonischste Haushalt seit 1920. Laut der Briefing-Unterlagen des Finanzministers sollen bis 2014/15 eine halbe Million Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst gestrichen werden. Wie die Londoner Tageszeitung schreibt, hat die Prüfung der Ausgaben gezeigt, wie notwendig tiefgreifende Einschnitte sind. Besonders hart trifft es das Verteidigungsministerium (hier sollen 42.000 Stellen gestrichen werden) und das Justizministerium (welches etwa 11.000 Arbeitsplätze einbüßen wird). Vom bevorstehenden Rausschmiss sind ganz besonders Gefängniswärter, Bewährungshelfer und richterliche Beamte betroffen. „Zudem rechnen Experten mit dem Verlust weiterer 500.000 Arbeitsplätze in privaten Unternehmen, die vom öffentlichen Sektor und seinen Verträgen, bzw. Genehmigungen abhängig sind“, berichtet The Independent.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.