„Der Tod ändert nichts an der schwedischen Taktik“ in Afghanistan, schreibt Svenska Dagbladet, nachdem am 16. Oktober der fünfte Soldat seit 2001 getötet worden war. Für das Blatt ist dieses Ereignis „ein Aufruf zur nationalen Einheit“ im Stockholmer Parlament. Sozialdemokraten, Konservative und das Zentrum entschieden bisher immer gemeinsam über den Einsatz schwedischer Soldaten im Ausland. Zum ersten Mal ist das Parlament nun aber geteilter Meinung. Während die Regierung das Mandat der 500 in Afghanistan stationierten Soldaten verlängern will, fordern Sozialdemokraten und Grüne ihren Abzug. Der Einzug der rechtsextremen Partei der Schwedendemokraten ins Parlament macht die Situation noch schwieriger: Ihre Stimme könnte die Entscheidung zum Kippen bringen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.