Der Beitritt Rumäniens in die Eurozone wird nicht vor 2014 erwartet. Doch ist es nichts Ungewöhnliches, in Schaufenstern oder auf Werbeplakaten Preise in Euro zu sehen. Die Rumänen haben sich daran gewöhnt, im Kopf den heimischen Leu in Euro umzurechnen. Wie ist man zur "eurosierten Wirtschaft“ gekommen, fragt sich Jurnalul National und wundert sich, dass, "anstatt eine wirtschaftliche Stabilität mit herkömmlichen Methoden zu erreichen“, wie es beispielsweise in Polen gelang, "Rumänien die Währungen der stabilen Volkswirtschaften heranzieht, nämlich den Euro und den Dollar“, um die Inflation zu bekämpfen. Der heutige Prozess, schreibt das Blatt, sei die natürliche Folge der "früheren Dollarisierung“, als die Preise in Leu und Dollar angegeben wurden. Zwischen 1997 und 2002 sei der Rückgriff auf Währungsreserven in Dollar und Euro die einzige Möglichkeit gewesen, um die Wirtschaft zu stützen, erklärt der IWF. Seither diene die "Euro-Dollarisierung“ nur dazu, die Schwäche der Steuerpolitik zu kaschieren, die unfähig sei, die heimische Währung zu stützen.
Rumänien
Rumäniens Währung heißt Euro
14. Oktober 2010
Presseurop
Jurnalul Naţional
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.