I Kathimerini, 14. Oktober 2010
"Heimkehr lockt Migranten“ titelt die englische Ausgabe von Kathimerini. Dem Blatt zufolge übertrifft der von der EU finanzierte Rückkehrfonds bei den illegalen Einwanderern in Griechenland alle Erwartungen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) bekam 1300 Anfragen, während das Anfang dieses Jahres gestartete Programm die Rückkehr von nur 450 Zuwanderern einplante. 300 sein bereits in ihre Heimat zurückgekehrt, bei durchschnittlich 1300 Euro Kosten pro Person. Die zahlreichste Gruppe stellen die Afghanen (630) gefolgt von den Pakistanern (289) und Syrern (89). Die meisten erklärten dass sie heimkehrten, weil sie keine Arbeit finden konnten.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.