ABC, 8. Oktober 2010
„Ein Nobelpreis für die spanische Sprache“, freut sich ABC über den gestern an den spanisch-peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa verliehenen Literatur-Nobelpreis. Die spanische Tageszeitung feiert einen Preis für „über 400 Millionen Spanisch-Muttersprachler“, die das Urteil der schwedischen Akademie „mit berechtigtem Stolz“ aufgenommen haben. Durch diese Auszeichnung „kommt die spanische Sprache wieder an die Spitze der Weltliteratur“, heißt es weiter bei ABC, die betont, die „moderate und liberale“ Position des Schriftstellers zeige „keine Spur von Extremismus oder Entgegenkommen gegenüber den totalitären Regimes, die sich als revolutionäre Ideologien ausgeben“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.