De Volkskrant, 27. September 2010
"Niederlande bleibt großer EU-Zahler", titelt De Volkskrant. Vertraulichen Informationen der Europäischen Kommission zufolge gehörte das Land 2009 zu den drei Spitzen-Nettozahlern der Union. Zudem weist das Amsterdamer Blatt darauf hin, dass die Niederlande die Liste sogar anführen würden, wenn man auch die in die Kassen der EU fließenden Zollgebühren des Rotterdamer Hafens berücksichtige. (Und dies obwohl Regierungschef Balkenende 2005 eine Milliarde Euro Rabatt ausgehandelt hatte.) In der kommenden Woche werden die Haushaltsgespräche für 2012-2019 beginnen. Für De Volkskrant ist das Problem der EU-Beitragszahler in diesen schwierigen Zeiten riesiger Sparprogramme ein "politisch sensibles" Thema.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.