Lidové noviny , 24. September 2010
In dem europäischen Land, das als atheistischstes gilt, "nimmt die Zahl der Gläubigen ab, doch die der Geistlichen zu“. Der Staat müsse mehr zahlen, erklärt Lidové noviny, denn die Kirchen werden vom Staat finanziert. Jüngsten Statistiken zufolge sank in der tschechischen Republik die Anzahl der katholischen und protestantischen Gläubigen von 32,2 Prozent der Bevölkerung im Jahr 2001 auf 25 Prozent der Bevölkerung im Jahr 2009, wovon wiederum nur 10 Prozent auch beteten und regelmäßig die Kirche besuchten. Doch gleichzeitig stieg die Anzahl von Pfarrern und Pastoren von 3.500 auf 4.754. 2009 musste der Staat 55 Millionen Euro ausgeben, wie die Prager Tageszeitung berichtet.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.