"Ethnische Registrierung für Roma", titelt De Volkskrant. Der sozialdemokratische Bürgermeister Cor de Vos in Nieuwegein, einer Stadt in der Provinz Utrecht, findet, dass die Ortschaften mit den größten Roma-Anteilen ethnische Register der Gemeinschaften führen sollten. "Wir haben es hier mit einer Gruppe von Menschen zu tun, die nicht in die niederländische Gesellschaft integriert ist", erklärte er. "Ihnen muss geholfen werden, um ihrer selbst und ihrer Umgebung willen. Doch wir können das nicht tun, wenn wir ihre Situation nicht kennen." Letzten Mittwoch wurde enthüllt, dass der Stadtrat von Ede seit 1978 Polizei-, Kinderfürsorge- und Justizakten über die Roma führt. Der Rat leistete Abbitte, doch erklärte auch: "Das Gesetz hat mit den Problemen nicht Schritt gehalten."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.