"Terrorismus, warum Frankreich eine Zielscheibe ist", titelt La Croix, während der Innenminister die terroristische Bedrohung auf französischem Boden als "reell" und "akut" einschätzt. Am 16. September wurden fünf Franzosen in Arlit (Niger) entführt, eine Aktion, die nach Angaben der französischen Behörden der Organisation "Al Qaida im islamischen Maghreb" zuzuschreiben ist und die alte Befürchtungen neu aufleben lässt. Die Bedrohung ist "permanent", seitdem 4000 französische Soldaten in Afghanistan stationiert sind, doch durch "weitere Faktoren, wie das Gesetz vom 14. September über das Verbot der Ganzkörperverschleierung oder die kritische Haltung von Paris gegenüber dem Iran, die Frankreich als Zielscheibe weiter in den Vordergrund gerückt haben", ist sie heute noch größer, wie die Tageszeitung erklärt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.