"Marokko überschwemmt Melilla mit illegalen Einwanderern", schreibt El Periódico de Catalunya. Seit Anfang des Jahres sind mehr als 400 Menschen in die spanische Enklave auf marokkanischen Boden eingedrungen. Die Beziehungen beider Länder seien "gestört", erklärt die Tageszeitung, seitdem es im letzten August zu Auseinandersetzungen zwischen der spanischen Polizei und marokkanischen Migranten gekommen sei. Marokko verweigere die Zusammenarbeit bei der Überwachung der maritimen Grenze. El Periódico fürchtet, dass künftig immer mehr schwarzafrikanische Migranten von der Enklave angezogen würden Pull-Faktor. Am 20. September, am Rande des UNO-Gipfels, forderte der spanische Ministerpräsident Zapatero den marokkanischen König Mohammed VI. auf, die Migrantenströme besser zu kontrollieren.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.