Jyllands-Posten, 21. September 2010
"Brände verwüsten Ghettos", schreibt Jyllands-Posten. Woche für Woche, meldet das Blatt, sind in den Sozialbrennpunkten der Städte vier Brände zu verzeichnen: Kindergärten, Müllcontainer, Autos, Motorroller. Die Tageszeitung hat die Feuerwehrberichte der drei größten Städte Dänemarks unter die Lupe genommen und zitiert einen Soziologieprofessor, demzufolge die meisten Brände von einen harten Kern ausländischer Jugendlicher gelegt werden, die ihrem Stadtviertel das Flair eines "gefährlichen Ghettos" geben wollen. Weniger als ein Prozent der Brände werden aufgeklärt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.