"Die Gewerkschaften verlangen auf der Straße den Staatsbankrott“: So fasst România libera auf der Titelseite die Motivationen für die allgemeine Mobilmachung vom 20. September zusammen. "Die Streikenden fordern einen Kündigungsstopp und eine Erhöhung des Mindesteinkommens von 600 auf 750“ Lei [von ca. 150 auf 200 Euro], berichtet die Tageszeitung und erklärt weiter, dass "die Regierung nicht einmal die Mittel [hat], um die heutigen Löhne aufrechtzuerhalten“ und das Mindestgehalt innerhalb der nächsten zwei Jahre nicht ändern will. Diese Woche dürfte von bedeutenden sozialen Bewegungen geprägt werden, angefangen bei den Polizeibeamten, die zwar ihre Arbeit nicht niederlegen können, aber beschlossen haben, keine Strafgelder einzuziehen – "zur großen Freude der Verkehrssünder“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.