Was die Immigration anbelangt sind "die sich sonst so nahe stehenden zwei Nationen geteilter Meinung“, titelt Jyllands-Posten, auf deren Titelblatt die schwedische Pippi Langstrumpf dem braungebrannten Ausländer die Hand entgegenstreckt, während "Mutter Dänemark“ ihn fassungslos mustert. Damit stellt die Tageszeitung die Ergebnisse einer Studie zur Einstellung von Dänen und Schweden gegenüber Ausländern und der Immigration bildlich dar. Laut der Untersuchung bewerten 65 Prozent der Schweden die Einwanderung der vergangenen Jahrzehnte positiv. Dagegen sind es in Dänemark nur 50 Prozent. Die in Schweden im Vergleich zu Dänemark sehr viel stärkere Einwanderung beurteilen nur 20 Prozent der Schweden negativ, während mehr als doppelt so viele Dänen sie als Problem ansehen. Für fast die Hälfte der Schweden (47 Prozent) stellt der Islam kein Problem dar. In Dänemark teilen diese Meinung nur 20 Prozent der Bevölkerung. Erklären könnte man diese unterschiedlichen Einstellungen dadurch, dass "die Schweden alle Menschen als gleichwertig ansehen“ und es "ablehnen, Minderheitenproblemen zu diskutieren“, schlussfolgert das Tagesblatt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.