Gehirnchirurgen aus Russland, die in Europa als Taxifahrer arbeiten – "das darf nicht länger sein", schreibt der Tagesspiegel in Folge der Veröffentlichgun einer Studie der "Transatlantic Academy, die die Einwanderungspolitik in Europa und den USA in Frage stellt. Es sei "ein 'Trugschluss', dass hoch qualifizierte Einwanderer leichter zu integrieren sind als weniger gebildete", schreibt das Berliner Blatt. Auch habe sich die so sehr erwünschte arbeitsmarktorientierte Einwanderungspolitik als unwirksam erwiesen. "Ein zentrales Problem von Deutschland, England, Frankreich und Irland [...] ist demnach, dass sie sich nach wie vor [..] qualifizierte Arbeitskräfte [verschwenden]. Viel zu oft würden Zeugnisse und Abschlüsse von ausländischen Akademikern nicht anerkannt." Im Gegensatz zu den USA sei es den Europäern nicht gelungen, die Nachkommen von gering qualifizierten, in bestimmten Industriezweigen eingestellten Arbeitern zu integrieren. "Dabei fällt die Bilanz für Deutschland besonders negativ aus: Nur 15,5 Prozent der Ausländer haben hier einen Hochschulabschluss."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.