"Spanien hat mehr Einwanderer als Großbritannien, Frankreich oder Italien", so die Schlagzeile auf dem Titelblatt von El Mundo. Die "massive" Zuwanderung habe das Gesicht der Bevölkerung Spaniens verändert. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Migranten verneunfacht. Damit stehe Spanien "an der Spitze der Zuwanderungsländer, gleich hinter dem übervölkerten Deutschland", notiert das Blatt. Nach Angaben von Eurostat sind in der Tat 12,3 Prozent der Einwohner Spaniens Ausländer. Der europäische Durchschnitt liegt bei 6,4 Prozent. Die Zeitung macht die sozialistische Regierung "mit ihrer verrückten Ausländerpolitik für diesen gewaltigen Zuwachs" verantwortlich. Es sei jetzt nötig, "eine restriktive Politik umzusetzen", um die Zuwanderung in Spanien zu begrenzen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.