El Correo, 6. September 2010
"ETA verkündet Waffenruhe", titelt El Correo. Am Vortag hatte die Terror-Organisation erklärt, dass sie bis auf weiteres keine Anschläge mehr verüben werde. Wie die gesamte spanische Presse, so urteilt auch die baskische Tageszeitung, dass ein solches Angebot "unzureichend" sei. Sie schreibt, die ETA "will aus einer Niederlage einen Sieg machen, aus Angst, dass die Geschichte einst den blutigen Weg der ETA verurteilen wird". Weiterhin meint das Blatt, dass die ETA als eigene Entscheidung präsentieren will, was im Grunde "eine Ohnmacht aufgrund des Durchgreifens von Rechtsstaat und internationaler Kooperation ist."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.