"Revolte gegen spanische Truppen", titelt Público. Die Tageszeitung aus Madrid, ebenso wie die gesamte nationale Presse, behandelt ausführlich die Nachricht des Todes zweier spanischer Polizeibeamter und ihres Dolmetschers in der nordwestlichen Provinz Badghis. Nach der Schießerei versammelten sich Hunderte von Menschen vor den Toren des Lagers von Qala-e-Naw zu Sprechchören und warfen Steine. Die Morde und Attacken auf das Camp gehörten zur Taliban-Strategie, die daraufhin zielt "die Bevölkerung gegen die spanischen Streitkräfte aufzuhetzen", schreibt Público. Der Angriff fand zu einem Zeitpunkt statt, in dem über den Verbleib der 2000 in Afghanistan stationierten Soldaten debattiert wird. Der spanische Verteidigungsminister betonte, dass Spanien wie vorgesehen den Zeitplan der ISAF einhalten und sich aus dem Land im kommenden Jahr zurückziehen werde.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.