Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wird nächsten Monat über eine Resolution abstimmen, die der Europäischen Union einen Spezialstatus zugesteht, berichtet die Rzeczpospolita. Bisher hatte die EU in der UNO lediglich einen Beobachterstatus ohne Stimmrecht. Dies zu ändern sei eine "sehr delikate Angelegenheit", bemerkt die Warschauer Tageszeitung. Die EU-Mitgliedsländer Frankreich und Großbritannien, die ungern ihren Einfluss im UN-Sicherheitsrat verlieren wollen, waren zunächst wenig begeistert von dieser Idee. Schließlich stimmten sie einem Kompromiss zu, welcher der Hohen Beauftragten der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton ein Verhandlungsrecht zu EU-Fragen in der Vollversammlung, jedoch nicht im Sicherheitsrat einräumt. Dennoch bleibt das Ergebnis der Abstimmung im September offen, denn andere Organisationen wie die Arabische Liga oder die Afrikanische Union könnten ebenso einen Spezialstatus fordern, schreibt die Rzeczpospolita.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.