Público, 23. August 2010
"Das Ende eines Albtraums, der 267 Tage dauerte", titelt Público. Die zwei spanischen freiwilligen Helfer, die im vergangenen November in Mauretanien entführt wurden, konnten nach fast neun Monaten Gefangenschaft befreit werden. Die von der Al-Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) durchgeführte "längste Entführung in Nordafrika", die auf die Auslieferung eines in Mauretanien verurteilten Terroristen nach Mali folgte, geht damit zu Ende. Nach Informationen des arabischsprachigen Nachrichtensenders Al-Arabiya "soll die spanische Regierung für die Befreiung der Geiseln zwischen 5 und 10 Millionen Euro gezahlt haben".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.