Aftonbladet, 23. August 2010
"Man hatte mich vor Sex-Fallen gewarnt", erklärt WikiLeaks-Gründer Julian Assange der schwedischen Zeitung Aftonbladet in einem Exklusivinterview. Am 19. August hatte die schwedische Justiz einen Strafbefehl gegen Assange erlassen. Eine Vergewaltigung wurde ihm vorgeworfen, während seines Aufenthaltes in Schweden. Weniger als 24 Stunden später wurde der Haftbefehl aufgrund unzureichender Informationen wieder fallengelassen. Assange bestreitet die Vorwürfe und erklärte der schwedischen Boulevardzeitung –die ihn gerade als Kolumnist eingestellt hat–, dass man ihn "gewarnt hatte: Beispielsweise könnte das Pentagon ganz üble Spielchen mit uns treiben, um uns zu vernichten".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.