Es ist schon ein ganzes Jahrhundert her, dass man in der Ostsee das letzte Mal einen Stör kreuzte. Überfischung und Verschmutzung – sie ist eine der dreckigsten Seen weltweit – hatten den langgliedrigen Fisch geschafft. Wie die jüngsten Fänge schwedischer und dänischer Fischer jedoch zeigen "ist der Stör wieder da", verkündet Le Monde. Das Wiederauftauchen ist zwar das Ergebnis künstlicher Aussetzung von in russischen und polnischen Labors aufgezogenen Störs. "Diese Versuche sind jedoch aufschlussreich: In der Ostsee passiert was", schreibt die Abendzeitung. Die Europäische Kommission hatte am 10. Juni ihre Strategie für die nachhaltige Säuberung der Ostsee vorgestellt, die zum Beispiel Phosphate aus Reinigungsmittel verbannen will. Und auch Schweden, das am 1. Juli die Ratspräsidentschaft übernimmt, hat daraus eine ihrer Prioritäten gemacht.
Ostsee
Der Stör ist zurück
19. Juni 2009
Presseurop
Le Monde
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.