Ausländische Arbeitnehmer werden in der Tschechischen Republik mit dem deutschen Wort "Gastarbeiter" bezeichnet. Und "Tschechien verschärft [jetzt] sein Gastarbeiter-Gesetz", titelt Hospodářské noviny zu den neuen Vorschriften, die die Schwarzarbeit von Ausländern bekämpfen sollen und die gegenwärtigen Regeln völlig umkrempeln. Durch strengere administrative Auflagen "wird es für Ausländer schwieriger und teurer werden, Arbeit zu finden", berichtet das Blatt. Die Veränderungen zu spüren bekommen sollen ganz besonders die privaten Arbeitsagenturen, die ausländische Arbeiter (oft schwarz) vermitteln. Wie die Zeitung berichtet, leben 2010 mehr als 425.000 Ausländer legal in der Tschechischen Republik. Die Mehrzahl sind Ukrainer, Slowaken, Vietnamesen und Russen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.