De Morgen, 18. August 2010
"Belgien hört die Hilfeschreie aus Pakistan nicht", titelt De Morgen. Die Tageszeitung wirft der flämischen und der Bundesregierung vor, "die Freigabe der Notfonds nicht ausreichend geplant zu haben". Von den zwei Millionen Euro aus dem belgischen Fonds für humanitäre Hilfe mal abgesehen. Die Zeitung zitiert einen Sprecher der UNICEF, der erklärt, "dass diese humanitäre Katastrophe allein – wenn man bedenkt, für wie viele Menschen das Nothilfepaket die einzige Überlebenschance ist – schlimmer ist als der Tsunami [2005], die Erdbeben in Haiti [2010] und in Pakistan [2005] zusammengenommen."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.