"Der König greift wegen des marokkanischen Drucks auf die Grenzen von Ceuta und Melilla zum Hörer", steht auf der Titelseite der ABC. Gleichzeitig berichtet sie, dass die beiden Herrscher Juan Carlos I. und Mohammed VI. vermeiden wollen, dass "Missverständnisse" die guten Beziehungen der beiden Länder beinträchtigen. So wurde der Tageszeitung zufolge die diplomatische Minikrise beendet, die durch mehrere Zwischenfälle zwischen der spanischen Polizei und marokkanischen Staatsangehörigen an den Grenzposten der beiden spanischen Enklaven auf marokkanischem Boden ausgelöst wurde. ABC weist zudem darauf hin, dass die Krise zeitlich mit einer "Intensivierung der Patera-Welle" zusammenfiel, denn die Flüchtlingsboote, die an den spanischen Küsten aufschlagen, stammen vornehmlich aus Marokko.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.