"Google kommt in die Stadt", titelt die Frankfurter Rundschau, nachdem der amerikanische Konzern gestern überraschend angekündigt hatte, bis November 2010 endlich sein Street View-Projekt starten zu wollen. Das bereits in 23 Ländern existierende Projekt trifft in Deutschland seit drei Jahren auf den Widerstand von Regierung und Bevölkerung, die um den Datenschutz fürchten. So kam es zu nie dagewesen Auflagen für Google, berichtet die Tageszeitung. Berlin hat zum Beispiel ein Formular zum Runterladen ins Internet gestellt, mit dem jeder Hausbesitzer oder Mieter Google daran hindern kann, das Foto seines Hauses und der näheren Umgebung zu veröffentlichen. Das Unternehmen gab an, bereits eine fünfstellige Zahl solcher Anträge erhalten zu haben.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.