"Wie wir in zehn Jahren Spanien erobert haben", titelt Evenimentul Zilei und widmet die Titelseite jenen Rumänen, "die heute die zahlenmäßig größte Migrantengruppe in Spanien stellen." Von den ersten Hilfsarbeitern für die Erdbeerernte, kurz nach der rumänischen Revolution von 1989 – es waren 11.000 Menschen 1990 – bis zu den 800.000 Rumänen, die sich seither bis 2010 in Spanien niedergelassen haben: Die Tageszeitung beschreibt die Geschichte der rumänischen Immigration in Spanien. Das Blatt merkt an, dass wegen der Krise zahlreiche Rumänen in die Heimat zurückkehren wollten, dies aber aufgrund der in Rumänien grassierenden "Bürokratie" unterlassen hätten. Ihnen wäre da dann doch der spanische "Laxismus" in Sachen Schwarzarbeit noch lieber.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.