Laut Klimatologen des florentinischen Instituts für Biometeorologie, die von La Repubblica zitiert werden "reichen die Begriffe, die wir üblicherweise benutzen, um die heftigen Niederschläge zu beschreiben von denen Europa heimgesucht wird, nicht aus, um zu erklären, was wirklich passiert." Deshalb, so erklären sie, werde man bald den Begriff "Monsun" ins europäische Klimavokabular hinzufügen müssen. Die globale Erderwärmung treibt die Temperatur der Luftmassen, die aus der Saharazone kommen in die Höhe. Diese wiederum stoßen in Europa auf kühle und feuchte Atlantik-Luftströme, was zu sintflutartigen Regenfällen führt, wie vor kurzem in Mitteleuropa, wo die Niederschläge zweimal über dem Durchschnitt liegen. In Osteuropa stoßen die heißen Luftströme auf keine Hindernisse. Dort führten sie zu Hitzewellen und Waldbränden wie in Russland.
"Es wird immer heftiger werden, da der Treibhauseffekt Wärme zurückhält, was derartige Phänomene, sollte man keine Maßnahmen treffen, noch beschleunigt", schreibt die Tageszeitung aus Rom, die hofft, dass die jüngsten Katastrophen die Teilnehmer der Klimakonferenz von Cancún (COP 16) unter Zugzwang setzen möge.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.