Lidové noviny , 9. August 2010
"Menschen, Häuser und Autos wurden vom Wasser mitgerissen", beschreibt Lidové noviny auf ihrer Titelseite die plötzlichen und heftigen Überschwemmungen, die am 7. August den Norden der Tschechischen Republik heimgesucht haben. Drei Monate nachdem in Polen 22 und in Tschechien sechs Menschen starben, stürzten erneut Wolkenbrüche über Mitteleuropa herein. Ein von der Zeitung befragter Zeuge spricht von "eineinhalb Meter hohem Wasser" in "einer halben Stunde". "Die Vorsichtsmaßnahmen hätte man treffen müssen, bevor es zu Überschwemmungen kam", entrüstet sich das Blatt und wirft den tschechischen Behörden vor, nicht genügend Vorsichtsmaßnahmen geleistet zu haben.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.