Polen bleibt "am russischen Hindernis" hängen, berichtet Gazeta Wyborcza. Das Blatt aus Warschau zitiert Polens Regierungschef Donald Tusk, der sagte, dass "Russland Polen nicht die notwendigen Unterlagen zur Aufklärung des Flugzeugabsturzes von Smolenks ausliefere", bei dem am 10. April 96 Menschen ums Leben kamen, darunter Präsident Lech Kaczynski. Die polnischen Staatsanwälte warten noch immer auf wichtige Informationen zur Flugsicherung, den technischen Anlagen des Flughafen Smolensk sowie der russischen Luftfahrtbehörde. Das zwischenstaatliche Komitee für zivile Luftfahrt, welches auf russischer Seite die Ermittlungen leitet, "verschweige seit Anfang an jegliche Hinweise, die auf eine mögliche russische Mitverantwortung hindeuten könnten", notiert die Warschauer Tageszeitung.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.