Erdverwarnung
"Historische Hitzewelle", titelt die Gazeta Wyborcza und zeigt eine Landkarte, auf welcher weltweit alle Orte mit den am meisten gestiegenen Temperaturen eingezeichnet sind. Im Juni stieg die Durchschnittstemperatur an Land und im Wasser auf 16,2 Grad Celsius, im Vergleich zu den Durchschnittstemperaturen von 1971 bis 2000 eine Zunahme um 0,68 Grad. "Der diesjährige Spätfrühling bzw. Frühsommer war der heißeste seit 1880", betont die Tageszeitung und zitiert Daten aus dem letzten Forschungsbericht der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA – amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde). "Es hängt nur von uns ab, ob das als Anthropozän bekannte derzeitige Erdzeitalter, in welchem der Mensch seine Umwelt in großem Ausmaß verändert hat, sich als kurzlebig erweist oder einen beträchtlichen, Jahrtausende lang anhaltenden Klimawandel mit sich führt", warnen amerikanische Klimaforscher.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.