Willie Walsh, Chef der wichtigsten britischen Fluggesellschaft British Airways, hat eine neue Lösung zur Kostenverringerung für seine Gesellschaft gefunden, die schwer von der Krise getroffen ist, berichtet The Times. Angesichts eines 480 Millionen Euro schweren Verlustes im Jahr 2008 – dem größten in 25 Jahren – hat er die 40.000 Mann starke Belegschaft von BA aufgerufen einen Monat auf ihr Gehalt zu verzichten. Walsh ging als gutes Beispiel voran und verzichtet auf sein Juli-Gehalt von 73.000 Euro, das Sechsfache des Jahresgehalts eines Stewards. So war es nicht überraschend, dass die Gewerkschaften eher zornig auf die Initiative reagierten, die ein Chef eine Notwendigkeit "des Überlebenskampfes" nannte. Unterdessen setzte Walsh Freiwilligen, die sein Opfer teilen wollten, eine Frist bis zum 24. Juni. "Wir tun so, als wäre es ein schlechter Witz", bemerkt ein Angestellter.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.