"Ceauşescu, DNA!", titelt der Adevărul. Mehr als 20 Jahre nach ihrer Hinrichtung wurden am 21. Juli die sterblichen Überreste von Nicolae und Elena Ceauşescu in Bukarest exhumiert. "Dies ist dem Durchhaltevermögen zweier Männer zu verdanken, ihrem Sohn Valentin und ihrem Schwiegersohn Mircea Oprean, die über die Identität der Toten Gewissheit haben möchten", erklärt die Tageszeitung. Der Staat versucht weiterhin, die Ereignisse vom Dezember 1989 unklar zu lassen, so dass die Ceauşescu heute mit der Familie von Nicolas II. verglichen werden, die von den Bolschewiken ermordet wurden. "Wie die Zarenfamilie wurde das Ehepaar Ceauşescu auf mittelalterliche Art und Weise verurteilt und nach afrikanischen Stammesriten zu Weihnachten getötet", bedauert der Adevărul.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.