Politiken, 16. Juli 2010
"Kopenhagen könnte die Hälfte seines Trinkwassers verlieren", kündigt Politiken an. Heute, so erklärt die dänische Tageszeitung, trinken rund eine Million der 1,6 Millionen Einwohner der dänischen Hauptstadt Wasser aus dem stadteigenen Boden. Doch um der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu entsprechen, wird die Stadt über die Hälfte der genutzten Quellen aufgeben müssen. Ziel der im Jahr 2000 in Kraft getretenen Richtlinie ist es, die Erschöpfung der Wasserressourcen zu vermeiden und einen "guten Gewässerzustand" in allen Gewässern zu erreichen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.