Der Sparhaushalt des britischen Finanzministers George Osborne wird "in den kommenden fünf Jahren landesweit zum Verlust von bis zu 1,3 Millionen Arbeitsplätzen führen", heißt es im Leitartikel des Guardian. Laut einer Prüfung der Staatskassen durch das Finanzministerium, die der Londoner Tageszeitung zugespielt wurde, sollen die drastischsten Kürzungen staatlicher Ausgaben seit dem Zweiten Weltkrieg dazu führen, dass "bis 2015 im öffentlichen Dienst 500.000 bis 600.000 und im Privatsektor 600.000 bis 700.000 Arbeitsplätze verschwinden". Der Finanzminister habe es bis jetzt unterlassen, die Auswirkungen seiner Notmaßnahmen auf den Arbeitsmarkt zu erwähnen, stellt der Guardian fest. Das Schatzamt geht davon aus, dass "der private Sektor innerhalb der nächsten fünf Jahre 2,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen" wird.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.