SME, 28. Juni 2010
Brüssel und seine Partner verlieren langsam die Geduld mit der zögerlichen Slowakei, deren Unterschrift als einzige fehlt, damit der 750 Milliarden schwere Euro-Stabilisierungsmechanismus Ende Juni in Kraft treten kann. Während Robert Fico, der noch amtierende Ministerpräsident, der bei den Wahlen vom 12. Juni geschlagen wurde, der Ansicht ist, er habe kein Mandat, möchte seine mutmaßliche Nachfolgerin Iveta Radičová, dass sich das slowakische Parlament zu der Frage äußert, während sie mit Brüssel die Beitragsbedingungen "aushandelt", erklärt die SME. Diese beliefen sich nämlich auf 4,5 Milliarden Euro.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.