Laut eines neuen, umstrittenen Gesetzes würde ca. 600.000 Rumänen der Grundbesitz zurückerstattet, dessen sie vor über 20 Jahren vom kommunistischen Regime enteignet wurden, so berichtet der Evenimentul Zilei auf der Titelseite. "Die Leute fordern schon seit Jahren ihr Land zurück, doch sie wurden von einer Behörde zur anderen geschickt", schreibt die rumänische Tageszeitung. Grundbesitz, der dem Eigentümer nicht zurückgegeben werden kann, muss durch ein neues Grundstück auf dem Landesgebiet ersetzt werden. Die meisten von dieser Maßnahme betroffenen Grundstücke sind verpachtet, somit muss der Staat den Pächtern Entschädigungen zahlen, berichtet der Evenimentul Zilei. Doch in den heutigen Krisenzeiten ist dafür kein Geld da. Weiter wird befürchtet, dass die rechtmäßigen Eigentümer versuchen, sich zu bereichern, indem sie Grundstücke fordern, deren Schätzwert höher liegt als der des alten Besitzes.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.