Der spanische Regierungschef "Zapatero erklärt, dass die Arbeitsmarktreform am 16. Juni beschlossene Sache sein wird", titelt Público. Das spanische Blatt berichtet, dass die Maßnahmen mithilfe einer Verordnung durchgesetzt werden, weil die "Gewerkschaften und das Unternehmertum für eine mögliche Einigung" vor diesem Datum "schwarzsehen". José Luis Zapatero gibt keinerlei Einzelheiten der Reform preis, die der IWF verlangt hatte. Jedoch erklärt er, dass sie "notwendig" sei, betont Público. Zudem wird sie die "grundlegenden Aspekte des Arbeitsmarktes" betreffen, um diesen flexibler zu gestalten. Ihrerseits drohen die Gewerkschaften damit, einen Generalstreik in Gang zu bringen, wenn die Reform per Verordnung durchgesetzt werden sollte. Zu den Maßnahmen, die diskutiert werden, zählen beispielsweise: Die Kürzung der Abfindung bei Kündigung (von 45 auf 33 Tage pro Jahr), sowie die Schaffung eines einzigen Arbeitsvertragsmodelles. Público weist darauf hin, dass die momentane Arbeitslosenrate von 19 Prozent nun schon im vierten Monat in Folge zurückgeht.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.