"Die Ohrfeige der Engländer". Einige Tage nach der Eröffnung des neuen Akropolis-Museums am 20. Juni steht der griechisch-britische Streit um die Rückkehr des Parthenon-Marmors auf dem Titel der Kulturbeilage von To Ethnos. Der griechische Kulturminister Antonis Samaras verweigerte eine Leihgabe vom British Museum die zur Bedingung hatte, dass die Griechen das Eigentumsrecht des Londoner Museum an dem Kulturschatz anerkennen. "Diese Angebot akzeptieren, hieße legal anzuerkennen, dass vor 207 Jahren der Mamor rausgerissen und das Monument zerstückelt wurde" erklärt der Minister im Zitat der Zeitung. Die Tür bleibt dennoch offen. Denn Griechenland schlug vor, die "Verhandlungen weiterzuführen", damit "die Leere an der Stelle des Mamors im British Museum korrekt gefüllt werde".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.