"Der Wehrdienst ist nun freiwillig", stellt Jyllands-Posten fest. Die jungen Dänen bewerben sich massiv, um ihren Wehrdienst leisten zu dürfen. Die dänische Armee verfügt in diesem Jahr bereits über die 6500 Rekruten, die 2010 gebraucht werden. Jedes Jahr werden 6500 18-jährige junge Männer ausgelost, die dann ihren Dienst leisten müssen. Seitdem 2005 der Wehrdienst von neun auf vier Monate gekürzt wurde, stieg die Zahl der freiwilligen Kandidaten explosionsartig an und erreicht derzeit Rekordhöhen, erklärt die Tageszeitung. Für den Rekrutierungschef der Armee, Oberst Bo E. Engelbrecht, erklärt sich die Attraktivität der Armee durch den Afghanistan-Einsatz und die Piratenjagd der dänischen Fregatte Absalon vor Somalia, die beide vom Verteidigungsministerium stark mediatisiert wurden. Auch die Wirtschaftskrise sei ein wichtiger Faktor.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.