"Die Polizei hat die Extremisten nicht bemerkt", bemerkt SME ironisch. Am 23. Mai wurden die 500 Teilnehmer bei der allerersten in der Slowakei organisierten Gay Pride in Bratislava von Skinheads angegriffen. Im Geschrei der 80 Extremisten fielen Parolen wie "Abfall", "Schwuchtel" oder "Die Slowakei gehört uns". Einige Personen, die Solidarität mit den Homosexuellen bezeugten, wurden angegriffen und mit Eiern, Steinen oder Tränengaskapseln beworfen, berichtet die Tageszeitung. Ihrer Meinung nach hat die Polizei "die Teilnehmer dieses Umzugs nicht ausreichend beschützt". Mehrere Personen wurden verletzt. "Innenminister Kaliňák profitiert von seinen letzten Tagen in der Regierung, um sich wieder einmal zu diskreditieren", wirft SME ihm mit Blick auf die Wahlen am 12. Juni vor.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.